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Der Weg zurück ins Leben - Podcast

Der Weg zurück ins Leben Podcast von und mit Christina Bolte - mit Inspirationen für Menschen an Wendepunkten, um Dich nach Deiner Auszeit, seien es Reisen, Krankheiten und andere Krisen, auf dem Weg in Dein neues Leben in Gesundheit, Erfüllung und Lebensfreude zu begleiten. Shownotes, Bilder und weitere Infos auf meiner Webseite www.weg-zurueck-ins-leben.de. Ganz häufig haben Menschen nach Auszeiten, z. B. nach dem Jakobsweg oder auch nach Reha-Aufenthalten, Schwierigkeiten, die Erfahrungen und Erlebnisse, die sie gemacht haben wirkungsvoll in ihrem Alltag umzusetzen. Manchmal wird man von seinen Aufgaben wieder überrollt und manchmal fehlt auch einfach nur jemand, der an die Umsetzung erinnert. Dieser Podcast hilft Dir, Dich an Deine Erlebnisse zu erinnern, sie greifbarer zu machen, und eine klare Vision daraus zu entwickeln. Damit kann sich der Antrieb, diese auch umzusetzen, von ganz alleine entwickeln. Meine Interviewparter und ihr Lebensweg geben Dir Mut und Inspiration für Deinen eigenen weg, aber Du erfährst von ihnen auch, welchen "Preis" sie auf ihrem Weg zu ihrem Glück bezahlen mussten. Bist Du bereit für Dein Leben in Gesundheit, Erfüllung und Lebensfreude? Dann herzlich Willkommen - schön, dass wir ein Stück des Weges gemeinsam gehen!
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Sep 24, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

Über die Empfehlung in einer Facebook-Gruppe bin ich auf meine heutige Buchempfehlung aufmerksam geworden. Es trägt den Titel: "Der Wald, vier Fragen, meine Leben und ich" von Tessa Randau. Auch wenn der Titel und Inhalt nicht klassisch etwas mit "Weg zurück ins Leben" zu tun haben, hat es das Buch in sich - denn es hat das Potenzial Dein Leben zu verändern. Jedenfalls, wenn Du Dich auf das Buch und die vier Fragen einlässt - sie in Dein Leben hineinsickern lässt, also nicht nur "Zuschauer/Zuhörer/Leser" der Handlung bleibst.

Worum geht es in dem Buch? Es geht um eine Ich-Erzählerin, deren Namen man im Verlauf des Buches nicht erfährt. Wie sich schnell herausstellt, steht sie, bei dem Versuch Job, Kinder, Haushalt, Garten und Beziehung erfolgreich zu jonglieren kurz vor dem Burnout, oder zumindest kurz davor, dass ihr der eine oder andere "Ball" auf die Füße fällt. Allerdings ist ihr das zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht klar.

Doch dann passiert etwas, das ihr Leben verändert. Was das ist, erfährst Du in dieser Podcast Episode.

Den Link zum Buch findest Du übrigens wie immer in meinem Shownotes.

Viel Spass beim Zuhören!

Sep 10, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

Mit der Autorin des Buchs "Lichtdurchflutete Wege" von Christiane Pappenscheller-Simon habe ich in der letzten Podcast-Episode gesprochen. Dort wie auch im Buch geht es darum, wie sie nach dem Tod ihres Mannes, dem sie sehr nahe stand, ihre Trauer verarbeitet hat.

Das Buch trägt den Untertitel "Eine Geschichte über Liebe, Hoffnung, Glaube", und genau um diese Drei geht es in dem Buch. Die Autorin erzählt von den letzten gemeinsamen Jahren nach der Krebsdiagnose ihres Mannes, seinem Tod und wie sie auf einer Reise nach Bali ihre Trauer verarbeiten konnte und den Weg zurück in ihr Leben gefunden hat.

Viel Spass beim Zuhören!

Hier noch mal der Link zum Buch * Lichtdurchflutete Wege von Christiane Pappenscheller-Simon:

Sep 3, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte sowie heute mit ihrem Interview-Gast Christiane Pappenscheller-Simon.

Christiane Pappenscheller-Simon

Mein heutiger Interview-Gast ist Christiane Pappenscheller-Simon aus Crailsheim, mit der ich mich persönlich traf, um das Interview zu führen. Christiane ist über 40 Jahre als Sport-, Kunst- und Deutschlehrerin tätig gewesen. Später studierte sie noch mal Gesundheitswissenschaften. Nach ihrem Ruhestand wollte sie zusammen mit ihrem Mann reisen und einen vergnügten Lebensabend verbringen. Doch die plötzliche Krebserkrankung ihres Mannes rissen sie vor einigen Jahren aus ihrem Alltag - und begrub die gemeinsamen Lebenspläne.
Dennoch ist sie froh sagen zu können, dass sie während der Zeit der Erkrankung - neben OPs, Chemos und Rehas - viel freie Zeit miteinander verbringen konnten, mit Radtouren, Städtereisen, Reisen nach Bali, in die USA und die letzte, nach Marrakesh.

Nach dem Tod ihres Mannes flog sie nach Bali, um ihre Trauer zu überwinden und wieder in ihr Gleichgewicht zu kommen. Dort war sie seit einer Forschungsarbeit 1992 in ständigen Kontakt mit Prof. Suryani, die ihr mittlerweile zur Freundin geworden war.

Höre in dieser Episode, wie sie dies geschafft hat, und was das mit Pilgern zu tun hat - auch darum geht es im heutigen Interview.

Die Links zu Christianes Webseite sowie zu den Buch- und weiteren Empfehlungen findest Du wie immer in meinen Shownotes.

Aug 20, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast - von und mit Christina Bolte.

Heute habe ich wieder eine Buchrezension für Euch - und die hat eine Vorgeschichte. Über Umwege erhielt ich nämlich eine Anfrage, ob es nicht auch bekannte weibliche Pilgerinnen gegeben hätte.
So bin ich auf Maria (Mary) Ward gekommen, die mehrfach von England (wo sie geboren wurde) über Flandern (wo sie ein Kloster stiftete) bis nach Rom pilgerte, um den Papst von ihrem Herzenswunsch zu überzeugen, nämlich um für ihre jesuitisch geprägte Frauengemeinschaft die Ordensregel des heiligen Ignatius von Loyola (1491 - 1556; den Gründer des Jesuiten-Ordens) bestätigen zu lassen.

Aber höre selbst, was ich zur Vorgeschichte und zu dem folgenden Buch von Gabriele Martin zu sagen habe:

Du findest den Weg nur, wenn du dich auf den Weg machst - Pilgern als Lebensmotiv

 

Viel Spass beim Zuhören!

Aug 6, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte sowie heute mit ihrem Interview-Gast Reino Gevers.

Buchautor Reino Gevers aus Mallorca Meinen heutigen Interviewpartner Reino Gevers lernte ich im beruflichen Kontext kennen, da wir für den gleichen Auftraggeber Seminare im Gesundheits-kontext halten. Er ist geboren und aufgewachsen in Südafrika, wo er seine Karriere als Journalist begann.
Später in Deutschland arbeitete er etwa 20 Jahre für die Deutsche Presseagentur in Hamburg, davon auch viele Jahre als Betriebsrat. Reino beschreibt diese Zeit als recht schwierige Zeit, denn aufgrund der beginnenden Digitalisierung hatte sich die Arbeit stark verändert und vormals sichere Jobs waren es nun nichtmehr. Darüber hinaus konnte er bei vielen Kollegen wie aber auch bei sich selbst Anzeichen von Erschöpfung und Burnout wahrnehmen.

Was ihn auf den Jakobsweg gebracht hat und wie der ihn dazu gebracht hat, sein Leben grundlegend zu verändern - darum geht es im heutigen Interview.

Viel Spass beim Zuhören!

Zu meinen Shownotes mit den Links zu Reinos Webseite kommst Du HIER.

Jul 23, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast - von und mit Christina Bolte.

Das Buch "Deep Walking for Body, Mind and Soul"* ist frisch in diesem Jahr in englischer Sprache erschienen, diese Version habe ich auch gelesen. Wann das Buch in deutscher Sprache erscheint, ist mir nicht bekannt.

Das Buch besteht aus 30 Kapitel, von denen jedes dieser Kapitel mit einer kurzen "Essenz" endet, die die Erkenntnisse des Kapitelinhalts wirklich großartig in wenigen Punkten zusammenfasst.

Mit "Deep Walking" meint der Autor, dass dies der Ort ist, an dem Heilung geschieht - physische Heilung, emotionale Heilung und auch spirituelle Heilung - oder Wachstum, wenn Dir dieser Begriff besser gefällt. Das Buch enthält viele Anregungen zur Selbstreflexion.

Besonders gespannt war ich auf diejenigen Kapitel, die die gleichen Titel wie einige meiner Podcast-Folge tragen. Nämlich gleich das erste (Geh leicht), Geh allein und Geh langsam. Reino hat sich dazu sehr viele Gedanken gemacht, die natürlich ganz andere sind als meine eigenen. Aber umso besser, diese in Ergänzung zu haben.

Nun aber viel Spass beim Zuhören!

Jul 16, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast - von und mit Christina Bolte.

Heute habe ich wieder eine Buchrezension für Euch - bzw. für diejenigen von Euch, die Kinder haben, egal ob eigene oder Nichten, Neffen oder Nachbarskinder. Denn das heutige Buch ist ein Kinderbuch:

Auf der Suche nach der goldenen Muschel -
der Jakobsweg für Kinder durch Bayern

von Carmen Martínez von Bülow (Text) und Ursula Harper (Illustration)

Da ich finde, dass es in Bezug auf die Zielgruppe Pilgern & Kinder eine Marktlücke schließt, rezensiere ich es hier sehr gerne. Das Buch Auf der Suche nach der goldenen Muschel - der Jakobsweg für Kinder in Bayern* ist im April 2020 in der ersten Auflage im Susanna Rieder Verlag, München, erschienen.

Aber höre selbst, was ich in dieser Episode dazu sagen -
oder schau auch noch mal in meine Shownotes.

Wenn Dir diese Episode gefallen hat, abonniere doch meinen Podcast gleich auf iTunes. Damit weisst Du immer sofort, wenn eine neue Folge erschienen ist. 

Jul 2, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte sowie heute mit ihrem Interview-Gast Roger Cheetham.

[caption id="attachment_2289" align="alignright" width="300"]Roger Cheetham Interviewpartner Roger Cheetham aus Yorkshire[/caption]

Meinen heutigen Interviewpartner Roger Cheetham lernte ich während des Coronoa-Lockdowns in einem Online-Kurs kennen. Er stammt aus dem britischen Yorkshire und war er Gastwirt (publican licence) in einem englischen Pub. Bis er eines Abends, am 9. Juni 2013, das Haus (in dem er nicht nur den Pub hatte, sondern auch mit seiner Familie wohnte) verließ, um mit ihrem schwarz-weißen Terrier Jasper eine Abendrunde Gassi zu gehen.

Drei unbekannte Personen mit schwarzen Masken und schwingenden Baseballschlägern lauertem ihm und seinem Hund auf und umzingelten sie. Dann schlugen sie zu und versuchten, ihn umzubringen.

Nach diesem versuchten Mord sprang er dem Tod gerade noch von der Schippe, es folgten eine längere Rekonvaleszenz, und ihm bleiben nun lebenslange Behinderungen.

 

Das Interview habe ich auf Englisch geführt, aber in meinen Shownotes findest Du eine kurze Zusammenfassung von Rogers Erzählung auf Deutsch - ebenso wie die Buchempfehlungen, die Roger parat hat.

Jun 25, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

Auch wenn sich die Corona-bedingten Einschränkungen sich zum Glück wieder etwas gelockert haben, ist es immer noch nicht so recht möglich, wieder wie in normalen Zeiten zu pilgern.

Wer sich zumindest mal theoretisch mal wieder ein wenig mit dem Pilgern beschäftigen möchte, sei es als Vorbereitung oder zum Schwelgen in Erinnerungen, der kann das nun sogar von der Couch aus tun.

Denn ich möchte Euch heute eine kurze Zusammenfassung über einen Vortrag geben, den ich im Februar auf einem Pilger-Symposium gehört habe.
Der Redner, Tobias Braune-Krickau, hielt einen Vortrag darüber, welche Bilder - oder Stereotypen - vom Pilgern in Filmen vermittelt werden. Also welche Bilder, Vorbilder oder auch Zerrbilder, entstehen bei den Zuschauern im Kopf.

Spannende Frage. Dazu analysierte er sechs verschiedene Pilgerfilme aus unterschiedlichen Ländern, in denen Menschen in unterschiedlichen Konstellationen und aus verschiedenen Motiven heraus sich auf den Pilgerweg machen.

Aber höre selbst. Die Links zu den erwähnten Büchern und Filmen findest Du wie immer in meinen Shownotes.

Spoiler: Der Film "Nur die Füße tun mir leid" von Gabi Röhrl, den ich in Folge 083 rezensiert hatte, war leider (noch?) nicht dabei.

Jun 18, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte sowie heute mit ihrer Interview-Partnerin Gabi Röhrl

Regisseurin Gabi RöhrlMeine heutige Gesprächspartnerin ist Gabi Röhrl aus der Holledau in Bayern. Sie ist die Regisseurin des Films "Nur die Füße tun mir leid", den ich in Folge 083 rezensiert habe. Gabi Röhrl ist 57 Jahre und sehr naturnah auf einem Bauernhof groß geworden. Nach ihrer Hochzeit führte sie viele Jahre zusammen mit ihrem Mann eine Gastronomie am Donaudurchbruch. Zu ihrem 50. Geburtstag hat sie sich von ihrem Mann, einem Kunstgeschichts-Interessiertem, quasi eine Auszeit und Zeit für sich selbst gewünscht. So war sie 2011 zum ersten Mal auf dem Jakobsweg, um die Herausforderung zu suchen und das Alleinsein zu lernen. Sie war 5 1/2 Wochen auf dem Camino Francés unterwegs und ist die 900 km von St. Jean Pied de Port bis nach Finisterre gegangen.

Dabei erzählt sie, dass sie ganz euphorisch gestartet is, aber danach hätte sie der Weg mental und körperlich richtig "klein gekriegt". Sie berichtet, dass sie in ein "ganz ganz tiefes Loch" fiel. Dieser "Mythos" den sie so erwartet hatte, war für sie überhaupt nicht zu spüren. Bis ihr Körper ihr dann eine wichtige Lektion erteilte.

In dieser Episode berichtet sie über ihren Weg, die schönen Momente und auch die Schlüssel-erlebnisse und wie dieser anschließend auch ihren Alltag veränderte. Höre selbst, was sie in dieser Folge "als filmende Pilgerin" von der Entstehung ihres Films berichtet.

 

Eine kurze Zusammenfassung des Interviews sowie die Links zu den genannten Büchern findest Du in meinen Shownotes.

Jun 11, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

Eine Paradoxie des Lebens quasi führte dazu, dass ich auf dieses Buch über das Gehen "Gehen. Weiter gehen - Eine Anleitung" von Erling Kagge aufmerksam wurde – ich las davon nämlich in dem Bordmagazin einer Airline.

Der norwegische Autor, Erling Kagge, ist Abenteurer und sowohl Weit- als auch Weltwanderer. Er erwanderte nach eigener Aussage die "3 Pole der Erde", nämlich Nord- und Süpol sowie den Mount Everest, war aber auch schon zu Fuß durch amerikanische Großstädte unterwegs oder begeht seinen regelmäßigen Weg zur Arbeit zu Fuß. Er sagt: "Das Leben ist ein langer Fußmarsch. Das kann ein riskanter Marsch über Gletscherspalten, aber auch ein Spaziergang durch einen städtischen Park sein."

In seinem Buch nimmt er uns mit auf eine Wanderung der eigenen Art. Die Reise bzw. die Anekdoten im Buch führen uns quer durch die ganze Welt, durch verschiedene Kulturen,  Epochen und durch die Philosophie. Der Autor behauptet, das was die Menschheit schon seit jeher antreibe sei, dass wir im Gehen zu Entdeckern würden.

Hier noch der Link zum Buch "Gehen. Weiter gehen - Eine Anleitung" von Erling Kagge *, erschienen 2018 im Deutschen im Insel-Verlag.

 

May 28, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

Auf dem Nürnberger Pilgerforum "Auf geht's" am 19. Oktober 2019 erfuhr ich von dem Kino-Film über den französischen Jakobsweg "Nur die Füße tun mir leid" von Gabi Röhrl, der am 7. November 2019 erstmals in den Kinos erschienen ist und derzeit nur in ausgewählten Veranstaltungen gezeigt wird (ab dem 28.11.19 wird der Film bundesweit in den Kinos zu sehen sein). Offiziell nennt sich das ganze Dokumentarfilm.

Die Reise von Gabi Röhrl beginnt wie für viele andere Pilger auch am Fuße der Pyrenäen, in dem kleinen südfranzösischen Städtchen St. Jean Pied de Port. Sie selbst ist nur sehr selten im Bild zu sehen, aber ihr Stimme begleitet die Zuschauer aus dem Off, meist in Form von verschiedenen Hintergrund-Informationen.

Gabi Röhrl zeigt ein authentisches Bild vom Weg: Von der Landschaft, von den vielen Kirchen, von den Begegnungen, aber auch von kleinen & großen Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Highlights unterwegs: Klöster, Kathedralen, Brunnen, Pilgermenüs und die bekannte Pulpería in Melide mit dem eigenen Wikipedia-Artikel :-).

Hier kommst Du zu meinen Shownotes.

 

Bis der Film selbst als DVD erhältlich ist oder die Kinos wieder aufmachen -

hier noch der

Link zur Webseite des Filmes:
https://nur-die-fuesse-tun-mir-leid.de/

sowie hier

zur eigens komponierten Film-Musik -
zum Reinhören und/oder kaufen*.

Wenn der Film selbst als DVD erhältlich ist, füge ich den entsprechenden Link hier gerne hinzu.

May 19, 2020

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

Nach einer etwas längeren Pause rezensiere ich mal wieder ein Pilger-Buch für Euch!
Das Buch "Rückkehr vom Jakobsweg" * von Alexander John Shaia bekam ich als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Da mich selbst - wie Du sicher weisst, wenn Du mir folgst - das Thema "was passiert nach dem Jakobsweg" auch umtreibt, komme ich dem gerne nach.

Zunächst vorab: Das Buch ist ursprünglich in englischer Sprache unter dem Titel "Returning from Camino" * erschienen, jedoch habe ich die frisch herausgegebene deutsche Übersetzung gelesen. Auch wenn der Übersetzer selbst bislang nicht gepilgert ist, finde ich, dass die Übersetzung dem Kontext und dem Vokabular des Pilgerns hervorragend entspricht.

Aber höre doch selbst, was ich im Podcast dazu zu sagen habe.

Hier kannst Du das Buch ansehen, reinlesen und/oder kaufen: Rückkehr vom Jakobsweg * von Alexander John Shaia

Und hier findest Du die Webseite des Autors: https://www.quadratos.com/alexander/  

In Summe muss ich sagen, ist das Buch von Alexander Shaia eine tolle Ergänzung zu meinem eigenen Buch "Den Jakobsweg ins Leben nehmen"*.

* Affiliate-Link: Ich bekomme eine kleine Provision, aber Du zahlst keinen Cent mehr. Weitere Infos dazu siehe hier.

 

Jul 5, 2018

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte

In der letzten Episode sprach ich mit Susanne Böhme über ihren Unfall und wie sie es beinahe schon geschafft hat, sich in einen ganz normalen Alltag "zurück zu arbeiten".

Darüber hat sie auch ein Buch geschrieben, das wie diese und die letzte Episode "Steh auf und Flieg" heißt - das ich für Euch gelesen habe und in dieser Folge rezensiere:

Großes Plus:

  • Das Buch lebt von einer bildhaften und lebendigen Sprache,
    es entstehen bei mir ganz schnell Bilder im Kopf, und außerdem hat es mich neugierig gemacht auf die nächsten Kapitel
  • Außerdem gefällt mir, dass sie immer ihren Humor behalten kann, auch wenn der manchmal etwas schwarz anmutet
  • Über ihre Leidenschaft hat sie klar und gut verständlich auch für Nicht-Fallschirmspringer geschrieben 
  • Ich bin beeindruckt von so viel Lebenswillen und Willen, für das zu kämpfen, was ihr wichtig ist.

Gewöhnungsbedürftig:

  • Kapitel aus der Gegenwart (also der Unfall und die Zeit danach) wechseln sich mit älteren Kapiteln aus Susannes Lebenslauf ab. Das ist nicht immer chronologisch und daher manchmal etwas verwirrend - aber vielleicht geht das ja auch nur mir so.

Zusammenfassend:

Das Buch macht Mut und zeigt auf, dass es sich lohnen kann auch ungewöhnliche Wege zu beschreiten.

Hier noch mal alle Daten *:

  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
  • Verlag: Susanne Böhme; Auflage: 1 (15. Dezember 2016)
  • ISBN-13: 978-3981783629

Viel Spass beim Anhören - und beim Lesen!

Jun 21, 2018

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte sowie heute mit ihrer Interview-Partnerin Susanne Böhme.

Fallschirmsptringerin Susanne BöhmeMeine heutige Gesprächspartnerin ist Susanne Böhme aus Karlsruhe, die seit ihrem 17. Lebensjahr fallschirmspringt. Ihre Leidenschaft machte sie zu ihrem Beruf - sie ist Fallschirm-Technikerin und arbeitet als Sprunglehrerin und  Wingsuit-Instructorin.
Einer ihrer mittlerweile über 2.000 Sprünge veränderte ihr Leben nachhaltig: Bei einem sogenannten Basejump, das ist ein Fallschirmsprung von einer Felswand, rutschte sie beim Start aus und stürzte im freien Fall gegen einen Felsvorsprung.  In den meisten Fällen ist so was tödlich, aber Susanne Böhme überlebte mit "nur" gebrochener Wirbelsäule und gebrochenem Bein und querschnittsgelähmt.

Über ihren Weg zurück in den Alltag und wie sich dieser verändert hat, spricht sie in dieser Podcast-Episode.

Deine Lernerfahrung während Deiner Auszeit:
Das war wohl mein Genesungsprozess, bist ich wieder normal laufen konnte. Wobei normal für mich im Moment mit Krücken und Wanderstöcken bedeutet.

Ichwar überrascht zu sehen, was eigentlich alles geht - und wie ich dort hingekommen bin. Ich hab konsequent Ideen gesammelt, Dinge erforscht. Und ich habe gelernt, mich auf verschiedene Dinge einzulassen, auch auf mein Unterbewusstsein bzw. mein Körperbewußtsein!

Ich habe meinen Körper als Freund kennengelernt. Unser Körper ist großartig, wie er regeneriert, was der alles leistet - jetzt nach dem Unfall erst recht!

Deine größten Ängste während Deiner Auszeit:
Natürlich hatte ich viele Zukunftsängste oder auch Existenzängste. Ich hatte wenig Vorstellungen, wie es weitergehen kann beruflich, mit meinem Sport und in meinem Alltag. Ich bemerkte, wie vieles einfach vorher selbstverständlich war.  ...

Was hast Du an Deiner Lebensgestaltung oder Deinem Alltag verändert:
Eigentlich ist die Lebensgestaltung irgendwie gleich - und gleichzeitig auch irgendwie anders. Im Haushalt nutze ich doch meistens noch den Rollstuhl, einfach weil es praktischer ist, z. B. um einen Wäschekorb zu transportieren.
Autofahren beispielsweise tue ich mit Handbedienung, aber es ist mir wichtig, mobil zu bleiben.
Die größte Veränderung in unserem Alltag kam vermutlich eher durch unser Kind...

Welche Phasen hast Du auf Deinem Weg durchlebt:
Also, die 1. Phase war die Phase, wo gar nichts mehr ging, in der ich  ganz stark mit Mentaltraining versucht habe, "Nerven-verbindungen herzuzaubern".
Natürlich waren die vorher teilweise schon da, gleichzeitig gab es auch viel Ungewissheit und Ausprobieren.
In der 2. Phase war zwar Bewegung schon wieder möglich, aber die Nerven waren noch sehr schwach. Da habe ich dann versucht, Bewegung sichtbar zu machen, das hat meine Motivation sehr gesteigert, das zu sehen.
Wobei das wichtig ist, damit die Verbindung vom Hirn zum Körper, die ja noch da ist, das nicht verlernt.
In Phase 3 bin ich jetzt, da kann ich normal gehen und stehen und gehe ins Fitnessstudio und mache ich normalen Sport, zum Muskelaufbau. Ich brenne dafür, dass die Forschung weitergeht und Erklärungen liefert, wie das bei mir funktioniert, damit auch andere davon lernen können.
Außerdem gibt es dann noch die Phase, in der kein Fortschritt bei den Alltagstätigkeiten mehr möglich ist.

Blitzlicht-Runde:

Die Essenz Deiner Krankheit in einem Satz:
Zu sagen "Alles ist möglich" ist mir zu plump, aber ich kann sagen: "Was alles möglich ist, findet man erst heraus, wenn man es ausprobiert, und das ist meistens viel mehr als gedacht."

Die wichtigste Schritt, der Dich über Deinen Wendepunkt hinaus gebracht hat:
Immer wieder Dinge auszuprobieren, dranzubleiben bis zu dem Moment in KW 51, wo ich wieder stehen konnte.

Die wichtigste Ressourcen, in dieser Phase:
Ich hatte viele gute Therapeuten, besonders mein Mental-Trainer Christian Stadler aber auch einige gute Physiotherapeuten, die tatsächlich auch die Einstellung und die Motivation hatten, die Patienten wieder auf die Beine stellen zu wollen.

Deine besten Buchempfehlungen:

Was möchtest Du unseren Zuhörern mit auf den Weg geben:
Einfach machen, das Leben genießen, einfach Dinge ausprobieren.
Wenn jemand sagt: "Das geht nicht", hat er sehr wahrscheinlich nicht recht.

Deine Kontaktdaten:
- die geschäftliche Webseite (mit Infos übers Fallschirmspringen) ist www.wingsuite.de,
- die Webseite zum Buch ist noch im Aufbau: www.steh-auf-und-flieg.de

 

 

Jun 7, 2018

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

Während des Interviews für die letzte Episode (Folge 78) mit Reinhold Weilhammer kam mir plötzlich ein Gedicht aus einem Buch in den Sinn, das in mehrfacher Hinsicht zu dem Interview mit Reinhold passt.

Zum einen geht nämlich das Gedicht um das Thema "immer wieder aufrappeln" und zum anderen geht es in dem gesamten Buch um das Thema Balance.

In dieser Episode bespreche ich das Buch - zu dem Du hier die weiteren Informationen findest:

Das weitere im Podcast erwähnte Buch ist dieses:

May 31, 2018

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

sowie heute mit ihrem Interview-Gast Reinhold Weilhammer

Reinhold WeilhammerMein heutiger Interview-Gast ist Reinhold Weilhammer aus München. Kennengelernt habe ich Reinhold vor gut zehn Jahren während unserer gemeinsamen Heilpraktiker-Ausbildung. Nachdem wir uns viele Jahre aus den Augen verloren hatten, sind wir uns neulich wieder begegnet.

Reinhold hat in seinem Leben beruflich schon vieles gemacht, angefangen bei Versicherungen, über IT und Programmieren über ein Restaurant in der Karibik bis hin zum Taxifahren. "Wendepunkte" hatte er somit schon genügend in seinem Leben...

Wie er dadurch zu dem nicht gerade geradlinigen nächsten Beruf "Heilpraktiker" gekommen ist und wie er sein Leben dadurch verändert hat, darüber bereichtet er in dieser Podcast-Episode.

 

Hier schon mal seine Buchempfehlungen:

May 17, 2018

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

In meiner vorletzen Podcast-Episode (siehe Folge 075) hat Martin Sänger mit mir über seine Erkenntnisse gesprochen, die er aufgrund seines Herzinfarktes und seiner Nahtoderfahrung gemacht hat.

Zusammen mit Benjamin Schulz, mit dem er viele biografische Anknüpfungspunkte teilt, hat er ein Buch geschrieben:
*  "Unbesiegbar - Mit Vollgas in den Crash".

Dieses Buch hab ich für Euch gelesen und in dieser Episode rezensiert. Soviel mal vorab:

Passt in keine Kategorie und klare Kaufempfehlung.

 

 

* Affiliate-Link zu Amazon: Ich erhalte eine kleine Provision, aber Du zahlst keinen Cent mehr. ;-)

May 10, 2018

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

"Ooops, I did it again...", hat mal jemand gesungen...
Genau nach dem Motto ist es auch mir wieder passiert, dass meine Sendepause mal wieder länger war, als geplant.

Warum das so war und was mir geholfen hat, die Pause zu überwinden - also meinen Weg zurück ins Podcaster-Leben zu finden - erfährst Du in dieser Episode.

Wie angesprochen: Bitte schicke mir doch eine Mail mit Deinen Wünschen, Fragen oder Ideen für den Podcast.
Du erreichst mich unter: podcast@weg-zurueck-ins-leben.de.

Außerdem gibt es noch einen kleinen Ausblick auf weitere geplante Themen. Stay tuned!

Die erwähnten Tipps findest Du hier:

 

 

 

 

 

 

* Partnerlink: Ich erhalte eine kleine Provision, aber Du zahlst keinen Cent mehr.

Feb 15, 2018

Der Weg zurück ins Leben-Podcast - von und mit Christina Bolte sowie heute mit ihrem Interview-Gast Martin Sänger

Martin Sänger

Mein heutiger Interview-Gast ist Martin Sänger aus der Nähe von Landshut. Ich kenne Martin schon seit einigen Jahren, als er noch zu 150 % gasgebend als langjähriger und erfolgreicher Keynote-Speaker und Verkaufstrainer auf zahlreichen Netzwerk-Veranstaltungen unterwegs war.

Vor gut 1 1/2 Jahren traf ich ihn wieder, mitten in einer Auszeit. Heute erzählt er in dieser Podcast-Episode, wie es dazu kam...

Im September 2014 hatte Martin - im vergleichsweise jungen Alter von damals 42 - einen Herzinfarkt, mit dem er noch ein paar Tage fröhlich durch die Welt reiste, weil er dachter, er hätte "nur Rückenschmerzen". Nach einer OP, in der zwei Stents erhielt, erlitt er kurz nach dem Aufwachen und noch auf der Intensivstation einen Herzstillstand und wurde reanimiert.

Dennoch machte er nach seiner Reha weiter wie bisher - bis er ein Jahr später erneut kurz davor war, mit Herzschmerzen in der Notaufnahme zu landen.

Durch diesen - wie er sagt - zweiten deutlichen "Warnschusses", die er erhielt, beschloss er, das er dies nun nicht weiter ignorieren und es so nicht weitergehen konnte. Das war die Entscheidung für eine zweijährige berufliche Auszeit.

 

Deine Lernerfahrung während Deiner Auszeit:
Als ich auf die Reha kam, sagte mir ein Arzt, ich solle mich nur darauf konzentrieren, was mir persönlich Spass machen würde. Das war natürlich ziemlich ernüchternd zu erkennen, dass ich eigentlich gar nicht so genau wusste, was mich ausser meiner Arbeit eigentlich interessiert.an>

Außerdem nehme ich mittlerweile meine Körpersignale ernster. Ich habe mir einen "Personal-Trainer" zugelegt, meinen Rottweiler Ellwood. Das war ein langgehegter Wunsch von mir.

Deine größten Herausforderungen während Deiner Auszeit:
Dadurch, dass ich lange nicht wusste, wie es gesundheitlich mit mir weitergeht, musste ich zusehen, wie ich meine Fixkosten reduziere. Der Kostendruck hat mich ziemlich belastet. Zum Glück haben meine Mitarbeiter sich weg beworben, und ich habe für mein Büro schnell einen Nachmieter gefunden. Mein (ziemlich teures) Leasing-Auto habe ich zurück gegeben. Obwohl ich Autos ziemlich mag, hab ich das als sehr befreiend empfunden.

Was hast Du an Deiner Lebensgestaltung oder Deinem Alltag verändert:
Die größte Veränderung war zunächst mal der Hund, den ich mir anschaffte. Dadurch, aber auch deshalb, weil ich nun von zu Hause aus arbeite, starte ich nun  langsamer in meinen Tag. Aber erst nach meiner Morgenroutine, eine in Ruhe getrunkene Tasse Kaffee und eine kürzere oder längere Gassi-Rund mit dem Hund.

Außerdem habe ich meine Trainings zurück gefahren und lege nun meine Termine lockerer. Meistens gelingt es mir, meine Lücken im Terminplan nicht mehr krampfhaft füllen zu müssen. Stattdessen gönne ich mir Puffer- oder Auszeiten und habe insgesamt einen entschleunigteren Tagesablauf.

Deine größten Hoffnungen für die Zeit nach Deiner Auszeit:
Also zunächst ist da die Hoffnung, rechtzeitig zu merken, wenn ich wieder "in den roten Bereich" komme (von einem Autofreak überrascht diese Metapher nicht wirklich, oder?) Meine persönlichen Warnsignale sind, wenn ich wieder eine innere Unruhe habe oder mich leicht krank fühle.
Darauf aufbauend ist meine weitere Hoffnung, meine lieb gewonnenen Hobbies weiterführen zu können, wie z. B. Zeit für die Oldtimer zu haben.

Zuletzt natürlich noch hoffe ich, noch möglichst lange durchzuhalten und Spass zu haben am Leben und beim Arbeiten - mit vielen Erlebnissen (mehr dazu später).

 

Blitzlicht-Runde:

Die Essenz Deiner Krankheit in einem Satz:
Das Leben duldet keinen Aufschub (so heißt übrigens auch Martins Podcast, siehe untenstehender Link). Eventuell gibt es kein später.

Deine besten Buchempfehlungen:

Natürlich nur neben meinem eigenen Buch:
"Unbesiegbar - Mit Vollgas in den Crash" (zusammen mit Co-Autor Ben Schulz)

Deine Lebensweisheit:
"Ziel ist es, mit Erlebnissen zu sterben, nicht mit Träumen"

 

Deine Kontaktadresse bzw. Webseite:
Unter www.martinsaenger.de findest die Kontaktdaten von Martin Sänger sowie sein Angebot als Vortragsredner.
Und www.einfach-zufrieden.de findest Du seinen Blog und Podcast.

Jan 25, 2018

Der Weg zurück ins Leben-Podcast – von und mit Christina Bolte.

Prioritäten setzen - hört sich nach Arbeit und/oder Zeitmanagement an - und klingt damit irgendwie nicht wirklich sexy.

Warum es dennoch attraktiv ist, diese Prinzipien für Deine Vision und Deine Ziele anzuwenden, darum geht es in dieser Podcast-Episode.

Wenn Du das Thema noch vertiefen möchtest, empfehle ich Dir die folgenden Bücher:

Lothar Seiwert: Das 1x1 des Zeitmanagement: Zeiteinteilung, Selbstbestimmung, Lebensbalance

oder auch

Cordula Nussbaum: Zeitmanagement: Mein Übungsbuch für mehr Zeit und Lebensqualität

Aber wie bei allem gilt - frei nach Goethe:

Das Zauberwort hat 3 Buchstaben: T - U - N.

 

Gutes Gelingen dabei wünscht Dir

Deine Christina Bolte

Jan 17, 2018

Der Weg zurück ins Leben-Podcast - von und mit Christina Bolte.

Herzlich Willkommen zurück & Herzlich willkommen im neuen Jahr 2018! Hoffentlich hattest Du eine gute Zeit und bist gut ins neue Jahr gekommen. Schön, dass Du wieder da bist. Vor allem: schön, dass der Podcast & ICH wieder da sind :-) Vermutlich hast Du Dich schon gefragt, was mit mir los war oder warum es keine neuen Episoden für der Podcast gab. Nun ja, die Gründe waren vielfältig - und sehr menschlich... Vermutlich kennst Du solche Situationen auch - Du hast große Pläne und Vorhaben - und dann kommt was dazwischen. Und der Schritt, wieder anzufangen ist grooooss - fast schon unüberwindbar.   Hier in dieser Episode erfährst Du, was Dir beim Dranbleiben, bei der Umsetzung an Deinen eigenen Plänen, Visionen, Veränderungen hilft. Außerdem mit dabei eine Lese-Empfehlung und ein Musiktipp:

  • Der Hase und der Igel aus Grimms Märchensammlung – aktuell illustriert
  • Das erwähnte Lied „Ich bin wieder hier“ von Marius Müller Westernhagen kannst Du HIER ansehen oder HIER erwerben.

  Nun freue ich mich auf eine angeregte Diskussion zu dem Thema!     Diese Folge hier anhören oder herunter laden.

Nov 5, 2017

Der Weg zurück ins Leben-Podcast - von und mit Christina Bolte.

Gedanken von Unterwegs von meiner Wanderung auf dem Camino Inglés in Galicien. Über das Gefühl angkommen zu sein, über Heimat und über das Verbundensein. Darüber hatte ich ja auch schon in den Folge 23 (Verbundensein) sowie Folge 25 und Folge 26 (Heimat) gesprochen. Was ist es, was Dich das Gefühl von Angekommen sein spüren lässt? Bei mir sind es die durch die Natur angesprochenen Sinne. Aber höre selbst...

Diese Folge hier anhören oder herunter laden.

  Gerne freue ich mich übrigens auch, wenn Du meinen Podcast auf iTunes abonnierst, oder mir dort eine Bewertung hinterläßt! Hier kommst Du zu iTunes.

Nov 5, 2017

Der Weg zurück ins Leben-Podcast - von und mit Christina Bolte.

Ich hatte ja in früheren Folgen schon mal angedeutet, dass ich beruflich nicht nur mit Menschen auf dem Jakobsweg oder mit kurz- oder langzeiterkrankten Menschen arbeite und sie begleite. Was ich glaube ich noch nicht erwähnt hatte, war, dass ich gelegentlich auch Seminare und Workshops für Arbeitslose halte.

Erst kürzlich ist mir eine Gegebenheit aufgefallen, die viele dieser Menschen - neben ihren "äußerlichen Gemeinsamkeiten" auch innerlich teilen: Nämlich, dass sich viele dieser Personen über irgendetwas selbst schwere Vorwürfe machen. Über irgendetwas in ihrem Leben, das sie getan - oder gerade nicht getan - haben.

In dieser Episode geht es darum, wieso Vergebung so wichtig ist, um uns über den Wendepunkt hinaus zu bringen.

Diese Folge hier anhören oder herunter laden.  

 

 

Buch-Empfehlungen zum Thema Selbst-Vergebung:

Heile dich selbst, und heile die Welt: Ho'oponopono: Der hawaiianische Weg, einfach und effektiv innere und äußere Konflikte zu lösen  von Ulrich Emil Duprée*

Münsterschwarzacher Kleinschriften, Bd. 120: Vergib dir selbst von den Anselm Grün & den Mönchen der Abtei Münsterschwarzach

Audiobook / CD:

Mir selbst vergeben und mich selbst annehmen: Begegnung mit mir selbst in meinem inneren Raum von Robert Th Betz *

oder wer das obige Buch gerne anhören möchte:

Heile dich selbst und heile die Welt - Hooponopono - 3 Stunden-Hörbuch als MP3 auf CD  von Ulrich Emil Duprée

Jul 14, 2017

Der Weg zurück ins Leben-Podcast - von und mit Christina Bolte

Pilgern - damals und heute

Dieses Jahr habe ich Jubiläum! Denn dieses Jahr ist es zehn Jahre her, seit ich das erste Mal auf dem Jakobsweg unterwegs war. Zwar bin ich damit sicher kein Pionier und zehn Jahre sind auch sicherlich noch kein Zeitraum, bei dem es gerechtfertigt scheint, einen "Damals-und-Heute-Vergleich" zu ziehen. Dennoch denke ich jedes Mal, wenn ich in den letzten Jahren mal wieder auf einem der verschiedenen spanischen Wege unterwegs war, an meinen ersten Camino zurück und daran, wie sich seitdem nicht nur in der Welt, sondern auch auf dem Camino einiges verändert hat. Meine Gedanken dazu möchte ich gerne mit Dir teilen.

Folgendes sind die 3 Veränderungen, die mir am meisten auffallen:

  1. Das Pilgern auf dem Jakobsweg erfreut sich steigender Beliebtheit, deshalb sind zunächst einmal die gestiegenen Pilgerzahlen das Augenscheinlichste: Seit 2006 hat - Hape Kerkeling sei Dank - ist die Zahl der in Santiago de Compostela ankommenden Pilger sprunghaft angestiegen. Auch ich bin einer von denen, die sich bald nach der Lektüre seines Buch "Ich bin dann mal weg" auf den Weg machten. Während 2007 "nur" etwas über 114 Tsd. Pilger in Santiago registriert wurden, waren es 2016 mit knapp 278.000 Pilgern bereits fast 2,5 Mal soviele. Aus welchen Ländern diese kamen & auf welchen Wegen sie unterwegs waren, das kannst Du im Podcast nachhören - oder in dieser Statistik auf Basis der Daten des Pilgerbüros in Santiago nachlesen, in der ich diese Werte gefunden habe.
  2. Damit sehr eng zusammen hängt dann der zweite große Unterschied, der mir ins Auge fällt: Das Internet hat auch vor dem Jakobsweg nicht Halt gemacht. Wieso sollte es auch, er ist ja nicht aus dieser Welt... 2007 traf ich auf dem Camino eine ziemlich große Anzahl von Menschen, die mir berichteten, sie hätten ihr Mobiltelefon ganz zu unterst in ihren Rucksack gesteckt und mir rieten, ich solle das doch auch tun. Damals war ich von dem Vorschlag nicht so begeistert, wie ich in einer Anekdote in meinem Buch Burnout - Vom Jakobsweg zurück ins Leben beschrieben habe. Den Jakobsweg als bewußte Auszeit vom Alltag zuhause zu nutzen und den gegenwärtigen Moment bewußt und mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu genießen war mir in meiner damaligen Situation, als ich lieber mit den Gedanken schon zehn Schritte im Voraus war, noch nicht möglich. Heute wünsche ich mir mehr solche Momente, denn ich habe gemerkt, dass ich damals nie wirklich irgendwo wirklich "angekommen" bin. Heute erscheint mir ein solcher Rat, wie ich ihn damals erhielt, allerdings undenkbar! Nicht nur ist das Vorhandensein von WLan und Computer mittlerweile für viele Menschen ein Auswahlkriterium für Cafés, Restaurants und Unterkünfte geworden - auch auf die Bewertungen in verschiedenen Portalen wird zunehmend geachtet. Darüber hinaus ist es heute gang und gäbe, vorab in manchen Unterkünften Zimmer bzw. Betten zu reservieren.Auch ich muss gestehen, dass ich mich im April - es war völlig überlaufen in der Karwoche! - auf dem Camino Inglés in einem Ort einen Tag vor Santiago ohne öffentliche Herberge von einigen Pilgerkollegen habe kirre machen lassen. Als ich ihm auf seine Frage, in welcher Unterkunft ich übernachten würde, antwortete: "Keine Ahnung, werde ich dann schon sehen" schaute er mich entgeistert an und meinte, ich müsse unbedingt irgendwas reservieren, weil manche Herbergen schon seit Tagen ausgebucht seien. Nun ja, wie sich herausstellte, war es für mich als Einzelreisende kein Problem, aber in Gruppen ab 2-3 Personen schon nicht mehr so einfach...Vor 10 Jahren habe ich das deutlich anders erlebt. Zum einen steckten diverse Bewertungs-portale noch in den Kinderschuhen, so dass man sich wenn es überhaupt eine Auswahl gab, eher an der Auswahl im Reiseführer orientierte. Oder man freute sich auf das, was kam und nahm es wie es war. Wenn auch manchmal nur mit Murren. Wenn es einen öffentlichen Computer gab, musste man (wie bei den Duschen auch) früh dran sein - oder halt etwas warten, wenn man in Kontakt mit "der Welt da draussen" bleiben wollte.
  3. Wenn ich mich an Menschen erinnere, die ich 2016 oder Anfang diesen Jahres unterwegs getroffen habe, nutzen viele das Internet als Navigationsgerät. Was mich persönlich ziemlich belustigt hat, denn an den meisten Stellen ist ja der Weg recht gut mit gelben Pfeilen und/oder Muschel-Schildern markiert, die auch recht gut zu sehen sind, wenn man mit einigermaßen offenen Augen durch die Gegend läuft. So hatte ich mitunter den Eindruck, dass manch ein Pilger vor lauter Navi und Facebook gucken genau das verpasst hat, was sich ihm unterwegs an schönen Augenblicken und Gesprächen so geboten hat: Das Leben & die Gegenwart.

Natürlich kann und soll jeder für sich entscheiden, ob und in welchem Umfang er Handy & Internet auf seinem Pilgerweg nutzen möchte. Manchmal, v.a. in Notsituationen, sind Mobiltelefone ja auch lebensrettend. In vielen Situationen aber eben auch nicht. So finde ich, dass eine Pilgerwanderung auch eine gute Gelegenheit sein kann, sein Alltags- und Konsumverhalten durch eine bewusste Unterbrechung mal einer kritischen Beobachtung zu unterziehen. Abschließend möchte ich noch ergänzend, dass es sich hierbei nicht um eine Wertung, sondern lediglich um meine persönlichen Beobachtungen und Reflexionen handelt. Es gibt nichts auf dieser Welt, auch nicht das Internet, das nur Vor- oder nur Nachteile hat.

Wie bist Du auf dem Jakobsweg unterwegs (gewesen) - und wie gehst Du durch Dein Leben?

So finde ich es besonders spannend zu schauen, ob Du bestimmte Parallelen findest, wenn Du Dich dieser Frage widmest - oder eben genau das Gegenteil findest. Noch interessanter finde ich die Frage, ob Du mit dem, was Du unterwegs erlebst, glücklich bist. Nun freue ich mich mit dieser Frage auf eine angeregte Diskussion zu dem Thema!

Diese Folge hier anhören oder herunter laden.

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